Personaliserte Ernährung ?

Jetzt hat es leider doch etwas länger gedauert, ich musste zuerst einmal bei der Firma nachfragen, ob ich überhaupt das Firmenlogo verwenden darf. 

Auch, wenn es eventuell einen anderen Eindruck erweckt – ich habe mit der Firma „Millionfriends“ nichts zu tun, ich bekomme keine Provision und habe keine Kooperation mit ihnen. Sie haben mir lediglich einen kleinen Nachlass auf meinen Einkauf gewährt, wofür ich an dieser Stelle nochmals herzlich DANKESCHÖN sagen möchte. Ansonsten geht es hier  nur um mich und meine Erfahrung mit dem Produkt. 

Deswegen kennzeichne ich meinen nachfolgenden Beitrag mit dem Vermerk:
Werbung –  unbezahlt ! 

In meinem letzten Beitrag vom 11.08. habe ich Euch ja schon erzählt, dass ich das Produkt gekauft habe. Um was genau handelt es sich denn jetzt? Es handelt sich um das Produkt der Firma:

In Kurzform
funktioniert das Konzept so: Ich klebe mir für 14 Tage einen Sensor auf den Arm, dieser misst permanent meinen Blutzuckerspiegel, ich benutze eine App, notiere jeden Tag meine Informationen wie – Schlaf, Essen/Trinken, Sport, Gewicht und nach der 14tägigen Testphase bekomme ich eine Auswertung meines Blutzuckerspiegels in  Verbindung mit den von mir aufgezeichneten Mahlzeiten und eine Ernährungs-Empfehlung und nach einigen Wochen auch eine Auswertung meiner Darmbakterien, die ja nicht unerheblich an der Verwertung der von mir aufgenommenen Mahlzeiten beteiligt sind. Für mich macht das alles Sinn, was sie auf ihrer Homepage schreiben und nun möchte ich es einfach wissen.

In Langform
ist die ganze Sache natürlich etwas komplizierter, aber wer Interesse hat, kann sich das auf der Homepage der Firma gerne anschauen.

Sollte das alles nicht funktionieren, dann habe ich außer meinem Geldbeutel und mir niemandem weh getan. 

Nachdem ich mein Paket bestellt hatte, kam das hier bei  mir an:

1 Anleitung zur MillionFriends Testphase
1 Begleitheft „Meine Mahlzeiten“
1 Maßband
1 Küchenwaage
1 Päckchen Glukose (Traubenzucker)
1 FreeStyle Libre Sensor
1 FreeStyle Libre Lesegerät
2 Stuhlprobenröhrchen
1 Stuhlfänger
2 vorfrankierte Boxen

Alles ist wirklich sehr schön beschriftet und mit Hilfe des Anleitungsheftes mache ich mit mit dem Inhalt des Paketes vertraut. Maßband und Küchenwaage bedürfen keiner großen Erklärung 🙂 und die anderen Sachen werden im Anleitungsheft ausgiebig erklärt.

Im Heft „Meine Mahlzeiten“ gibt es Hinweise zur Vorgehensweise (2 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten, auch vor und nach Sport) und einige Challenges, die ich durchführen kann, wenn ich genauere Informationen zu meinem Stoffwechsel haben möchte. Ich muss sie nicht machen, aber welchen Sinn macht es, sie wegzulassen? Genau das möchte ich doch haben?! Informationen über meinen Stoffwechsel. 

Im Vorfeld habe ich mir schon 2 Videos bei YouTube angeschaut und nun mache ich mich an die Sache mit dem Sensor. Für mich erst mal die kniffligste Sache, denn es stellen sich mir so Fragen wie „Was mache ich, wenn ich zu doof bin den Sensor aufzukleben?“ oder „was mache ich, wenn dern Sensor abfällt?“ ……. ungelegte Eier, das weiß ich aber erst später. 🙂

Den Sensor aufzukleben ist wirklich keine große Sache und auch stimmen die Aussagen aus dem Video, dass es nicht weh tut den Sensor anzubringen. Mittels einer kleinen Nadel wird eine Art „Faden“ unter die Haut geschossen, wie sonst sollte die Blutzuckermessung stattfinden können. Ich bin allerdings ein Weichei (Mein Sohn sagte mal „Du bist das weicheste Ei der Welt“) und so hatte ich noch Stunden nach dem Anbringen ein Gefühl, als ob ich gerade frisch geimpft worden wäre. Das verlor sich jedoch irgendwann am Ende des Tages. Der Sensor selbst ist ca. 2 cm im Durchmesser  und mit einer Klebefläche versehen.

Da ich 2 grobmotorische Hunde habe, die mich auch gerne mal anspringen, habe ich mir aber überlegt, dass ich den Sensor mittels Pflaster festkleben werde und deswegen hatte ich mir ein entsprechendes Pflaster in der Apotheke besorgt. 

Perfekt ! 

Anschließend die App runtergeladen, meine Daten in die Anamnese eingegeben und den Sensor bzw. das Lesegerät gestartet. Nun dauert es 24 Stunden bis zuverlässige Angaben kommen, vorher befindet sich das Gerät in der Kalibrierphase. Der Blutzuckergehalt wird gemessen, ich kann ihn auch abfragen, die Daten vom Kalibriertag gehen aber nicht in meine Auswertung ein, da diese verfälscht sein können. 

Nun muss ich mich die nächsten 14 Tage ein wenig zusammenreißen. Jede Mahlzeit wird in der App notiert, zwischen den Mahlzeiten sollten 2 Stunden Ruhepause liegen und in der Zeit darf ich nur Wasser oder ungesüßten Tee trinken (jedoch keinen schwarzen, grünen oder weißen Tee wegen dem Teein). Vor und nach sportlichen Betätigungen sollten ebenfalls 2 Stunden Pause liegen, was mich sicherlich in den nächsten Tagen vor große Herausforderungen stellen wird, denn Spaziergänge mit dem Hund werden als Sport gewertet (klar, ich bewege mich und habe somit Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. 

So, ich hoffe Ihr konntet mir bis hier hin folgen ?! 

Nun geht es in die Praxis. 

Ich freue mich über jeden Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s