Personaliserte Ernährung ?

Tag 9 – Dienstag
Tag 10 – Mittwoch
Tag 11 – Donnerstag
Tag 12 – Freitag
Tag 13 – Samstag
Tag 14 – Sonntag – heute
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Heute gibt es wieder einen Sammel-Post für die letzten Tage, da sich tatsächlich jeden Tag einfach alles nur wiederholt. 

Dienstag:
Der Dienstag startete mit einem Frühstücksbuffet, da bin ich gespannt ob und wie die Mahlzeit ausgewertet wird. Wir gehen 1 x im Monat mit ein paar Frauen meines Wohnortes essen und eben manchmal auch frühstücken. 

Da ich morgens reichlich gegessen hatte, gab es erst um 15.35 Uhr ein Mittagessen, bestehend aus Brot mit Wurst, dazu ein Glas Fanta Zero. 

Um 18.00 Uhr habe ich noch eine Challenge gemacht – „200 g gekochter, heller Reis“. Leider habe ich die Nudel-/Kartoffel-Challenge nicht mehr geschafft. Schade, aber nicht zu ändern. Habt Ihr schon mal 200 g gekochten Reis gegessen? Einfach so, pur, ohne Sauce?? Ich hatte ganz schön zu kauen und die 20 Minuten Zeitfenster, die ich für die Mahlzeiten habe, waren bis auf 1 oder 2 Minuten vorbei. Denkt man nicht, oder?? 

Abends gab es dann Abendessen: Eier in Senfsauce mit Salzkartoffeln und Salat.

Mittwoch:
Am Mittwoch habe ich morgens um 07.00 Uhr den letzten Teil der Frühstücks-Challenge gemacht: 150 g Vollkornbrot, trocken, ohne alles. Die Empfehlung lautet, dass das Brot 90 % Vollkornanteil haben sollte. Meines hatte 100 % Roggenvollkorn und es war so, wie gestern beim Reis … das Zeug wird beim Kauen immer mehr und ist echt anstrengend zu essen. 🙂 Vollkornbrot ist so gar nicht meines, das ist mir tatsächlich zu dunkel. Ob und wie es sich jedoch auf meinen Blutzucker auswirkt, sehe  ich in der Auswertung in einigen Tagen. Um 12.33 Uhr habe ich 150 ml Orangen-Limonade (Fanta mit Zucker) getrunken, für die „Saft-Challenge“. Leider wurde diese Challenge nicht gewertet, da sie zeitlich wohl zu nah an meinem Hundespaziergang lag. Ich war dann mit den Hunden spazieren,  um 16.10 Uhr habe ich zu Mittag gegessen (wie immer Brot mit Wurst/Käse) und habe mir dazu einen Smoothie gemacht, denn anschließend bin ich zu meinem Sohn nach Kaiserslautern gefahren, der krank im Bett lag – der hat den Rest vom Smoothie bekommen. Ich bin nachts erst sehr spät nach Hause gekommen, so dass ich tatsächlich seit 16.10 Uhr nichts mehr gegessen hatte und ich mir dann 01.35 Uhr (Donnerstag) noch einen Protein-Riegel zwischen die Zähne geschoben habe. Ich weiß nicht, ob es damit zu tun hatte, dass ich von Eiweiß grundsätzlich nicht satt werde oder ob es an der Uhrzeit des Verzehrs lag, ich bin auf jeden Fall anschließend in ein Zuckerloch gefallen, denn mein Blutzucker ist auf 54 mg/dl runter. Das habe ich jedoch erst morgens gesehen, als ich zum 1. Mal gescannt hatte. 

Ganz laienhaft würde ich aber anhand dieser Beobachtung sagen, dass Protein den Glucoseanstieg durchaus verringern kann, wenn ich Protein + Kohlehydrate mische. Ich bin gespannt …. mein Blutzucker war auf jeden Fall nachts nie so niedrig wie nach diesem Protein-Riegel. 

Donnerstag
Der Donnerstag startete mit der „Haferflocken-Challenge“ – 50 g Haferflocken, 100 g Milch 3,5 %, 140 g Apfel. Das habe ich ganz normal als Frühstück gegessen. Um 14.10 Uhr habe ich zu Mittag gegessen und bin anschließend wieder nach Kaiserslautern gefahren, da es meinem Sohn echt dreckig ging. Dort habe ich mir abends eine Pizza geholt, die ich jedoch nur zur 1/2 gegessen habe und zu Hause habe ich mir um 23.30 Uhr noch ein Radler gegönnt. 

Freitag:
Normales Frühstück, normales Mittagessen (Wurst mit Brot/Käse), Hundespaziergang und abends gab es Gyros in Metaxasauce. Um 22.38 Uhr musste ich meinen Süß-Jieper befriedigen und habe 35 g Milka Luftschokolade gegessen. 😉

Samstag:
Frühstück normal und um 12.35 Uhr habe ich noch die „Saft-Challenge“ eingeschoben, weil die Limonade am Mittwoch ja nicht gewertet wurde. Also 150 ml ungezuckerter Orangensaft, um 16.30 Uhr Mittagessen, um 19.55 Uhr Abendessen: Nudeln mit Paprika-Salami-Sauce und grünem Salat. Um 22.30 Uhr dann den 2. Teil der „Saft-Challenge“ – 150 ml Orangen-Limonade (Fanta mit Zucker). 

Sonntag:
Der Sensor ist heute um kurz vor 11.00 Uhr abgelaufen.Die Test-Phase ist zu Ende, ich habe den Sensor am Arm entfernt und nun schicke ich morgen das Sensorgerät zurück und warte auf meine Auswertung.

Zum Schluss zu hat es mich wirklich genervt, dass ich alles grammgenau und minutengenau notieren muss. Bis ich mein Essen ausgewogen und notiert hatte, war mein Mann schon satt. Die 2-Stunden-Regel hat auch zu einigen Komplikationen geführt.  Da ich so viele von diesen Challenges wie möglich machen wollte, musste ich meine anderen Mahlzeiten und Aktivitäten um diese herum planen. Deswegen gab es dann auch schon mal abends so spät essen, wie es im Normalfall nicht wäre. Aber  – ich wollte ja genaue Messwerte, deswegen musste ich da durch. Trotzdem habe ich 2 Challenges nicht gemacht. Ich hoffe trotzdem, dass die Auswertung aussagekräftig ist. 

Was mir jetzt in der 14-Tage-Testphase aufgefallen ist:
Meine Blutzuckerwerte liegen generell sehr hoch; mein Nüchternzucker ist fast immer über 100 mg/dl. Die Ausschläge meiner Glucosewerte sind sehr hoch – am letzten Montag (nach Spaghetti Bolognese) bis zu 191 mg/dl, der niedrigste Wert lag bei 54 mg/dl. Vielleicht – vielleicht !! – habe ich hier zufälligerweise einen beginnenden Diabetes bei mir aufgedeckt. Anhand meiner Recherchen was Normalwerte betrifft, könnte das tatsächlich ein Prädiabetes sein oder werden … also bin ich umso mehr auf die Auswertung gespannt und darauf, ob ich das alles richtig interpretiere. 

Am letzten Montag habe ich Nudeln gegessen und der Blutzuckerwert war bei 191 mg/dl – gestern gab es Nudeln zum Abendessen, der Wert war nicht höher als 155 mg/dl. Entweder ist es so, dass ich Nudeln zu Mittag nicht so gut verstoffwechseln kann oder es lag am „Maggi-Fix für Spaghetti Bolognese“ …. dass das Fanta-Zero diesen Glucosewert ausgelöst haben kann, bezweifele ich. Bis auf diese 1 Mahlzeit mit Maggi-Fix habe ich alle anderen Mahlzeiten selbst und frisch gekocht und keine Fix-Produkte dazu genommen. Die beiden Male in denen ich Pizza gegessen habe, waren die Pizzen vom Italiener und nicht aus der TK-Truhe. 

So, das war jetzt vorerst mein abschließender Bericht zu dieser Studie, die mir persönlich eine wertvolle Erkenntnis darüber gebracht hat, wie mein Körper funktioniert. Ich habe am 10. August die Studie mit 1,5 kg mehr Körpergewicht begonnen, als ich sie heute beendet habe. Das liegt daran, dass ich nicht gedankenlos rumgefressen habe und mir das Eine oder Andere verkniffen habe/verkneifen musste. 

Morgen schicke ich das Sensormessgerät zurück und in 8 – 10 Tagen sollte dann auch meine Auswertung vorliegen. Ich lasse Euch natürlich daran teilhaben. 

Personaliserte Ernährung ?

Tag 5 – Freitag
Tag 6 – Samstag
Tag 7 – Sonntag
Tag 8 – Montag
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Hallo zusammen,

in den letzten Tagen ist nix außergewöhnliches passiert, deswegen gibt es heute einen Sammel-Post für die Tage Freitag/Samstag/Sonntag und heute.

Ich scanne regelmäßig meinen Blutzucker, bin aber nicht mehr ganz so aufgeregt. Irgendwann wird alles irgendwie normal.

Freitag:
Mein Tag startete mit dem Test „Protein- oder Fetttyp“
Mit dem Test „Fett- oder Proteintyp“ kannst Du testen, ob du eher Proteine oder Fette verträgst.

Ich esse, genau wie gestern und vorgestern, 110 g Toastbrot (ungetoastet) – heute jedoch mit 70 g Quark bestrichen. Das hat sich auch ganz gut essen lassen.

Um 09.50 Uhr haben wir dann erst mal regulär gefrühstückt. 

Da ich um 12.40 Uhr noch nicht wirklich Hunger hatte, habe ich mich dazu entschieden, eine Challenge durchzuführen – schließlich möchte ich so viele Messergebnisse haben wie es geht. Also habe ich mich [Ironie] dazu gezwungen [Ironie Ende] 50 g meiner Lieblingsschokolade zu essen. 🙂 

Um 15.30 Uhr haben wir regulär zu Mittag gegessen, um 18.30 Uhr war ich ne Runde mit den Hunden und um 21.15 Uhr durfte ich dann zu Abend essen. 

Samstag:
Heute habe ich morgens keine Frühstücks-Challenge durchgeführt, wir haben um 09.45 Uhr normal gefrühstückt und um 12.15 Uhr habe ich mich dann an den 2. Teil der Challenge von gestern getraut – „iss 35 g Gummibärchen“. 🙂 Da ich selten nur Gummibärchen esse, habe ich meine Lieblingsmischung „Haribo Colorado“ zum Testen genommen. 35 g ist ja gerade mal eine Hand voll. Um 14.30 Uhr habe ich zu Mittag gegessen und dann fing der schwere Teil des Tages an: Ich war auf einem Open-Air-Konzert und bin um 15.00 Uhr zu Hause weggefahren. Um 20.44 Uhr habe ich mir auf dem Konzertgelände eine Laugenbrezel gegönnt, zum Trinken nur Wasser, und als ich um 00.00 Uhr zu Hause war, bin ich vor Hunger fast gestorben – also habe ich mir noch ein Brot gemacht – das wurde in der App dann schon als Frühstück für Sonntag eingerechnet. 🙂

Sonntag:
Der Sonntag war ganz chillig. Frühstück um 10.45 Uhr, höchster Blutzuckerwert 131 mg/dl um 11.14 Uhr, dann Hundespaziergang um 15.40 Uhr und abends waren wir mit Freunden im Brauhaus zum Abendessen. Ich glaube, ich bin der Kartoffel-Typ, denn nach einem wirklich super leckeren Wurstsalat mit Bratkartoffeln war mein Blutzucker als Höchstwert bei 128 mg/dl – als Erinnerung: Nach Spaghetti Bolognese am Montag hatte ich 191 mg/dl. 

Montag (heute):
Montags ist Sport-Tag, das empfinde ich jetzt gerade wieder als Arschloch-Tag – da muss ich aber durch. Nächste Woche um die Zeit darf ich – zeitlich gesehen – wieder essen wie ich will. Mein Tag startete um 07.00 Uhr mit der Challenge „Haferflocken-Typ“ – ich habe 90 g Haferflocken mit 110 ml Milch gemischt und gegessen. Für mich hätte es gerne mehr Milch sein dürfen, es war eine ziemlich trockene Angelegenheit. 🙂 Um 09.30 Uhr hatte ich einen Blutzuckerwert von 99 mg/dl ….. Um kurz vor 10 dann regulär gefrühstückt, um 12.30 Uhr zum Hundespaziergang, um 15.30 Uhr habe ich dann Mittag gegessen – und jetzt kommt der schlimme Teil des Tages. Da ich um 19.00 Uhr zum Sport gehe, darf ich jetzt bis 22.00 Uhr nichts mehr essen.

Für heute musste ich den Essens-Plan umwerfen. Ich wollte um 15.00 Uhr einen Snack essen, dann um 17.00 Uhr warmes Abendessen sozusagen, um 19.00 Uhr zum Sport und um 22.00 Uhr einen weiteren Snack. Kurz vor 15.00 Uhr informierte mich mein Mann, dass das zeitlich nicht klappt bei ihm und so habe ich um 15.30 Uhr dann Brot mit Wurst gegessen. Seit dem Essen hatte ich einen unbändigen Hunger auf Süßkram. Ich hab jetzt Unmengen an Sprudel in mich reingeschüttet, bin aber sicher, dass ich bis 22.00 Uhr ins Hungerloch falle. Aktuell ist mein Blutzucker bei 118 mg/dl …. Eventuell besorge ich mir noch einen Proteinriegel, bevor ich zum Sport fahre, dann esse ich den direkt danach (wird dann aber leider mit dem Sport ausgewertet) und kann dann kurz nach 22.00 Uhr zu Abend essen. Nachdem ich jetzt Nudeln und Kartoffeln hatte, gibt es heute Reis – mit Hühnerfrikassee und Salat. 

Ansonsten passiert heute nichts großes mehr, von daher schließe ich hier und informiere Euch in 1 – 2 Tagen wieder.

Personaliserte Ernährung ?

Tag 4 – Donnerstag
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Mein Tag startete mit dem Test „Protein- oder Fetttyp“
Mit dem Test „Fett- oder Proteintyp“ kannst Du testen, ob du eher Proteine oder Fette verträgst.

Ich esse, genau wie gestern, 110 g Toastbrot (ungetoastet) – mit 15 g Butter bestrichen. Das Essen ist nicht gerade so eine trockene Angelegenheit wie gestern. 🙂 Entsetzlicherweise haben 4,5 Scheiben Toastbrot und 15 g Butter eine Summe von 405 kcal.  

Mein Blutzucker springt gerade in der Gegend herum – um 07.44 Uhr hatte ich 108 mg/dl, um 09.14 Uhr 135 mg/dl, um 09.51 Uhr dann 148 mg/dl, um 10.03 Uhr dann nur noch 137 mg/dl….. Jetzt frühstücke ich erst mal. Ich bin mehr als 2 Stunden nach der Testmahlzeit.

Um 12.40 Uhr habe ich dann die Challenge „Alles Banane?“ von gestern vervollständigt. Im Gegensatz zu 140 g Banane von gestern, gab es heute 190 g Apfel (Granny Smith).  Da ich Besuch hatte war ich heute etwas nachlässiger beim Messen meines Blutzuckergehaltes. Ich bin jetzt auch nicht müde, aber hungrig. Um 14.26 Uhr war mein Blutzucker bei 124 mg/dl, um 15.10 Uhr schon wieder bei 107 mg/dl. Nach der Banane war er auf 144 mg/dl.  Ich glaube, dass ich der Apfel-Typ bin. 🙂

Es ist 14.28 Uhr und ich darf um 15.00 Uhr etwas essen. Darauf freue ich mich schon. 🙂 Der Apfel hat übrigens mit 124 kcal zu Buche geschlagen. Bei einer Gesamt-kcal-Zahl von 1.750 kcal fehlen mir jetzt für den Rest des Tages 529 kcal durch die Challenges.

Heute Abend gehe ich mit meinem Neffen, seiner Frau und meinem Groß-Neffen Pizza essen. Ich bin gespannt, wie sich eine kleine Pizza Tonno + Zwiebeln auswirkt. Üblicherweise trinke ich dazu ein Cola-Bier und das werde ich auch heute tun. 🙂 

Nachtrag: Ich habe tatsächlich Pizza Tonno + Cipolle gegessen, dazu ein Cola-Bier und einen kleinen Beilagensalat. Bis jetzt (21.37 Uhr) liegt mein Blutzucker bei 132 mg/dl. Nach meinem Mittagessen war er bei 152 mg/dl als obersten Wert, den ich gemessen habe. Da der Sensor meine Daten durchgehend speichert, kann es sein, dass der Wert sehr viel höher war und ich gerade nicht gemessen habe. Das weiß ich natürlich nicht, das zeigt die Auswertung der Sensordaten. 

Heute passiert nix großartiges mehr. Ich schließe heute hier und wünsche Euch eine gute Nacht.

Personaliserte Ernährung ?

Tag 3 – Mittwoch
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Mein Tag startete mit dem Test „Brottyp“
Bei der Challenge steht dabei „Nicht für jeden ist Vollkornbrot besser als Weißbrot. Finde heraus, was auf Dich zutrifft“.

Wie schon erwähnt, ist mein Mann nach 2 Scheiben Toast ewig lange satt – ich nicht! Der heutige Test sagt mir (in der Auswertung), ob ich tatsächlich nach 2 Stunden schon wieder im Hungerloch hänge oder, ob es Einbildung ist.

Um 07.24 Uhr habe ich einen Blutzucker von 103 mg/dl
Um 7.30 Uhr esse ich 110 g trockenes Toastbrot – nicht getoastet!
Um 07.39 Uhr habe ich einen Blutzucker von 111 mg/dl
Um 07.57 Uhr habe ich einen Blutzucker von 122 mg/dl
Um 08.08. Uhr habe ich einen Blutzucker von 148 mg/dl
Um 08.19 Uhr bin ich schon bei 163 mg/dl
Um 09.05 Uhr ist er schon wieder gefallen auf 140 mg/dl

Nach 2 Stunden darf ich richtig frühstücken und das tun wir dann um 09.55 Uhr. 🙂

Heute gehe ich in der Mittagspause nicht mit den Hunden, dafür mache ich dann die Challenge „Alles Banane?“ und esse um 12.32 Uhr 140 g Banane. Mein Blutzucker steigt bis 13.22 Uhr auf den Höchstwert 144 mg/dl und ist um 13.75 Uhr schon wieder auf 102 runter. Was mir auffällt ist, dass ich im Anschluss unendlich müde bin, ich könnte in die Knie gehen.

2 Stunden nach der Banane darf ich Mittagessen. Wir essen die Reste der gestrigen Kartoffelsuppe mit Würstchen und jetzt wird es wieder stramm. 

Mittagessen von 14.40 Uhr bis 15.00 Uhr – das bedeutet, dass ich ab jetzt wieder eine lange Durststrecke habe. Um 18.00 Uhr gehe ich mit den Hunden. Nach der Mahlzeit um 15.00 Uhr dürfte ich um 17.00 Uhr essen, da ich aber 2 Stunden vor dem Sport nix essen darf, passt das hier nicht zusammen. Also nix mehr essen nach 15.00 Uhr. 

Der Teufel ist ein Eichhörnchen und ich bin natürlich nicht um 18.00 Uhr zur Türe raus mit den Hunden, sondern etwas später. Dann habe ich unterwegs eine Bekannte getroffen, bissl gequatscht (die können ja nix dafür, dass ich Hunger habe 🙂 ) auf dem Rückweg, kurz vor der Haustüre, noch einen Nachbarn getroffen und mit dem über die Hunde gequatscht, so dass ich erst um 19.15 Uhr wieder zu Hause war. Ab diesem Zeitpunkt 2 Stunden nix essen …. wir essen also nach 21.15 Uhr zu Abend. 😦

Es gab Toast Hawaii und der Rest des Abends verlief ziemlich unspektakulär mit Sprudel und Karten spielen mit Freunden.

Personaliserte Ernährung ?

Tag 2 – Dienstag
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Mein Tag startete mit dem „Basistest“ – Dieser Test wird genutzt, um die Blutzuckerkurve zu eichen – will sagen: Es wird gemessen, wie genau mein Körper auf puren Zucker reagiert.  Dieser Basistest soll zu Beginn der Testphase durchgeführt werden. Da der Sensor gestern Morgen um diese Uhrzeit noch nicht wirklich fertig kalibriert war, mache ich den Test heute. Ich denke der 2. Tag ist dafür noch früh genug. 

Nach dem Aufstehen, auf nüchternen Magen, habe ich  60 g Traubenzucker mit 200 ml Wasser vermischt und zügig getrunken. 

Da ich neugierig bin, habe ich natürlich mehr als 1 x den Blutzucker gemessen: nüchtern, direkt nach dem Aufstehen (07.30 Uhr): 118 mg/dl

08.00 Uhr – 60 g Traubenzucker + 200 ml Wasser – hat mir sogar geschmeckt 🙂

08.11 – Uhr  – 144 mg/dl
08.27 Uhr – 214 mg/dl
08.46 Uhr – 243 mg/dl
09.09 Uhr  – 169 mg/dl
09.16 Uhr – 160 mg/dl
09.31 Uhr – 154 mg/dl
09.47 Uhr – 153 mg/dl
09.57 Uhr – 145 mg/dl
10.08 Uhr – 117 mg/dl

Um 10.15 Uhr haben wir erst mal gefrühstückt – wir frühstücken generell erst um 09.30 Uhr, das hat sich über die Jahre bei uns eingeschlichen. Mein Mann ist dann üblicherweise ab 10.00 Uhr im Außendienst. Heute hat er erst um 11.00 Uhr seinen ersten Termin, von daher hat das ganz gut gepasst mit dem nach hingen gezogenen Frühstück.

Irgendwie muss ich jetzt meinen Tagesablauf planen, da ich ja vor und nach einer Mahlzeit für 2 Stunden nichts anderes essen und trinken, aber auch keinen Sport treiben darf. Das passt natürlich nicht zu meinem regulären Tagesablauf, aber wenn ich korrekte Messwerte haben möchte, muss ich das jetzt irgendwie auf die Reihe bekommen. 

Ich habe nämlich gestern schon den Fehler gemacht, dass ich direkt vor dem Spaziergang noch 1 Glas Fanta Zero getrunken habe, dann war ich 90 Minuten spazieren und anschließend habe ich Mittagessen gekocht. Jetzt wird die Fanta, der Sport und das Mittagessen zusammen ausgewertet, da die Einzelkomponenten logischerweise nicht ausgewertet werden können.

Normalerweise gehe ich in der Mittagspause mit den Hunden raus und esse anschließend. Nun muss ich vor dem Spaziergang 2 Stunden Pause einhalten und nach dem Spaziergang – ich habe heute wie erwähnt von 10.15 Uhr  – 10.35 Uhr gefrühstückt. Regulär dürfte ich um 12.35 Uhr etwas essen (Snack), dann darf ich aber erst ab 14.35 Uhr mit den Hunden gehen, was sich nicht mit meiner Mittagspause deckt. Also fällt der Snack um 12.35 Uhr aus, dann gehe ich mit den Hunden und wenn ich dann zu Hause bin, darf ich 2 Stunden später etwas essen.  Ich befürchte, dass das heute Chaos wird. 😀

12.00 Uhr Zwischenzeitlich habe ich mal die Sache mit der Kotprobe erledigt. Das Päckchen geht heute zur Post. Die Auswertung meiner Darmbakterien dauert jetzt leider 10 – 12 Wochen. Möglicherweise bekomme ich die Auswertung dann zum Geburtstag. 😀

15.00 Uhr Uhr Wenn ich nichts esse, kann ich nicht denken – ich bin zur Post gefahren und habe das Päckchen mit den Proben vergessen.  😦  Da ich jetzt wieder arbeiten muss, wird es heute nix mehr – also morgen. 

Jetzt gerade habe ich einen Blutzucker von 117 mg/dl. Momentan finde ich es ziemlich hart und ich muss das in den nächsten Tagen anders organisieren. Durch den Hundespaziergang in der Mittagspause hab ich seit dem Frühstück noch nix gegessen und darf auch bis 16.20 Uhr nichts essen – ich bin um 14.20 Uhr vom Spaziergang zurück gewesen, von da an dann 2 Stunden.  Normalerweise würde ich jetzt einen Cappuccino trinken ……  und eine Kleinigkeit dazu essen. 

16.30 Uhr Jetzt bin ich so ausgehungert, dass mein Kopf unbedingt etwas süßes essen möchte – also mache ich mir eine Tasse Cappuccino und esse zwei Scheiben Brot mit Nusspli + Crème fraîche dazu. 

19.45 Uhr Zum Abendessen gab es eine selbstgemachte Kartoffelsuppe mit Mettwurst (Rindswurst). Die Kartoffelsuppe selbst ist ja kalorienarm, ich wusste nicht, dass Rindswürste SO VIELE kcal haben. Die App zählt alles mit. 

Nach dem Abendessen war ich mit meinem Mann noch auf der Kirmes in Wolfersweiler, das liegt im Saarland und ist ca. 15 Minuten von uns entfernt. Im Normalfall hätte ich dort ein Radler oder Cola-Bier getrunken. Im Rahmen meiner Aufzeichnungen war ich brav und habe Wasser getrunken, weswegen ich mir um 22.16 Uhr zum Abschlussfeuerwerk noch einen Crêpe mit Zimt und Zucker geleistet habe. 😀 

Bei meiner letzten Messung heute war mein Blutzuckerspiegel bei 134 mg/dl. 

Die Traubenzucker-Challenge am Morgen hat mich 219 kcal gekostet, deswegen gehe ich jetzt mit einer negativen Kalorienbilanz ins Bett. 🙂

Gute Nacht!

Personaliserte Ernährung ?

Tag 1 – Montag
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Soooo, heute ging es richtig los mit den Messungen. Aber mir ist auch schon der erste Fehler unterlaufen.

Es ist wichtig, die Anfangszeiten der Mahlzeiten genau zu dokumentieren, damit die Auswertung der Blutzuckerkurve mit den Angaben in meiner App übereinstimmen. Sonst weiß ja niemand, warum mein Blutzucker auf dem Lesegerät ins Nirvana geschossen ist, wenn ich in der App lt. Zeitangaben doch gar nichts gegessen habe?! Also immer schön die Uhr im Auge behalten. Die Mahlzeit sollte auch innerhalb 20 Minuten gegessen sein.

Ich bin süß-Frühstücker und mein Frühstück besteht üblicherweise aus Roggenmischbrot, Marmelade und/oder Nusspli und ich esse fast immer Quark oder Crème fraîche oben drauf. Ob das instinktiv richtig ist oder sich sogar schlecht auf meinen Blutzucker auswirkt, das sehe ich im Verlauf der Testphase. Dazu gibt es eine Tasse Cappuccino. Manchmal esse ich auch Müsli (mit weniger Zucker) und Obst – so, wie heute.

Mein Frühstück bestand also aus Schoko-Müsli (weniger süß) mit 1 Banane und 10 Weintrauben, Milch sowie 1 Tasse Cappuccino (weniger süß). 

Kurz vor dem Frühstück habe ich einen Blutzucker von 131 mg/dl um 12.16 Uhr liegt er bei 158 mg/dl und um 12.24 Uhr bei 156 mg/dl. 

Nun mache ich den Fehler, der wahrscheinlich dazu führen wird, dass mein Mittagessen nicht als Einzelmahlzeit ausgewertet werden kann, sondern in Vebindung mit einem Getränk und dem Hundespaziergang. Ich habe nämlich nicht die 2 Stunden eingehalten, den Sport habe ich vergessen. 

Ich habe also um 12.33 Uhr ein Glas Fanta Zero getrunken (was evtl. ja auch den Blutzucker anhebt, auch wenn kein Industriezucker drin ist) und bin dann direkt zum Hundespaziergang. Normalerweise hätte zwischen dem Glas Fanta und dem Spaziergang 2 Stunden liegen müssen. Dann bin ich vom Spaziergang zurück direkt in die Küche marschiert, um unser Mittagessen zu kochen. Also auch keine 2 Stunden nach dem Sport eingehalten. Shit happens. 😦

Um 15.00 Uhr haben wir gegessen: Spaghetti Bolognese 
Um 15.36 Uhr hatte ich einen Blutzuckergehalt von 191 mg/dl *schreck*

Da ich montags abends zum Jumping-Fitness gehe (Trampolinspringen), esse ich normalerweise um 17.00 Uhr eine Kleinigkeit, gehe um 19.00 Uhr zum Sport und esse anschließend. Das Mittagessen lag mir wie ein Stein im Bauch und so habe ich auf den Snack um 17.00 Uhr verzichtet (was ein Fehler war) und so durfte ich dann erst um 22.00 Uhr essen, da nach dem Sport (20.00 Uhr) ja erst mal noch 2 Stunden ins Land gehen mussten.

Abends gab es Brot mit Wurst/Käse. Nach dem Essen stieg der Zucker auf 141 mg/dl und um 23.07 Uhr war er auf 135 mg/dl. Warum er dann um 23.37 Uhr nochmal auf 157 mg/dl gestiegen ist, erschließt sich mir nicht. 

Das war es für Tag 1.

 

Personaliserte Ernährung ?

Jetzt hat es leider doch etwas länger gedauert, ich musste zuerst einmal bei der Firma nachfragen, ob ich überhaupt das Firmenlogo verwenden darf. 

Auch, wenn es eventuell einen anderen Eindruck erweckt – ich habe mit der Firma „Millionfriends“ nichts zu tun, ich bekomme keine Provision und habe keine Kooperation mit ihnen. Sie haben mir lediglich einen kleinen Nachlass auf meinen Einkauf gewährt, wofür ich an dieser Stelle nochmals herzlich DANKESCHÖN sagen möchte. Ansonsten geht es hier  nur um mich und meine Erfahrung mit dem Produkt. 

Deswegen kennzeichne ich meinen nachfolgenden Beitrag mit dem Vermerk:
Werbung –  unbezahlt ! 

In meinem letzten Beitrag vom 11.08. habe ich Euch ja schon erzählt, dass ich das Produkt gekauft habe. Um was genau handelt es sich denn jetzt? Es handelt sich um das Produkt der Firma:

In Kurzform
funktioniert das Konzept so: Ich klebe mir für 14 Tage einen Sensor auf den Arm, dieser misst permanent meinen Blutzuckerspiegel, ich benutze eine App, notiere jeden Tag meine Informationen wie – Schlaf, Essen/Trinken, Sport, Gewicht und nach der 14tägigen Testphase bekomme ich eine Auswertung meines Blutzuckerspiegels in  Verbindung mit den von mir aufgezeichneten Mahlzeiten und eine Ernährungs-Empfehlung und nach einigen Wochen auch eine Auswertung meiner Darmbakterien, die ja nicht unerheblich an der Verwertung der von mir aufgenommenen Mahlzeiten beteiligt sind. Für mich macht das alles Sinn, was sie auf ihrer Homepage schreiben und nun möchte ich es einfach wissen.

In Langform
ist die ganze Sache natürlich etwas komplizierter, aber wer Interesse hat, kann sich das auf der Homepage der Firma gerne anschauen.

Sollte das alles nicht funktionieren, dann habe ich außer meinem Geldbeutel und mir niemandem weh getan. 

Nachdem ich mein Paket bestellt hatte, kam das hier bei  mir an:

1 Anleitung zur MillionFriends Testphase
1 Begleitheft „Meine Mahlzeiten“
1 Maßband
1 Küchenwaage
1 Päckchen Glukose (Traubenzucker)
1 FreeStyle Libre Sensor
1 FreeStyle Libre Lesegerät
2 Stuhlprobenröhrchen
1 Stuhlfänger
2 vorfrankierte Boxen

Alles ist wirklich sehr schön beschriftet und mit Hilfe des Anleitungsheftes mache ich mit mit dem Inhalt des Paketes vertraut. Maßband und Küchenwaage bedürfen keiner großen Erklärung 🙂 und die anderen Sachen werden im Anleitungsheft ausgiebig erklärt.

Im Heft „Meine Mahlzeiten“ gibt es Hinweise zur Vorgehensweise (2 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten, auch vor und nach Sport) und einige Challenges, die ich durchführen kann, wenn ich genauere Informationen zu meinem Stoffwechsel haben möchte. Ich muss sie nicht machen, aber welchen Sinn macht es, sie wegzulassen? Genau das möchte ich doch haben?! Informationen über meinen Stoffwechsel. 

Im Vorfeld habe ich mir schon 2 Videos bei YouTube angeschaut und nun mache ich mich an die Sache mit dem Sensor. Für mich erst mal die kniffligste Sache, denn es stellen sich mir so Fragen wie „Was mache ich, wenn ich zu doof bin den Sensor aufzukleben?“ oder „was mache ich, wenn dern Sensor abfällt?“ ……. ungelegte Eier, das weiß ich aber erst später. 🙂

Den Sensor aufzukleben ist wirklich keine große Sache und auch stimmen die Aussagen aus dem Video, dass es nicht weh tut den Sensor anzubringen. Mittels einer kleinen Nadel wird eine Art „Faden“ unter die Haut geschossen, wie sonst sollte die Blutzuckermessung stattfinden können. Ich bin allerdings ein Weichei (Mein Sohn sagte mal „Du bist das weicheste Ei der Welt“) und so hatte ich noch Stunden nach dem Anbringen ein Gefühl, als ob ich gerade frisch geimpft worden wäre. Das verlor sich jedoch irgendwann am Ende des Tages. Der Sensor selbst ist ca. 2 cm im Durchmesser  und mit einer Klebefläche versehen.

Da ich 2 grobmotorische Hunde habe, die mich auch gerne mal anspringen, habe ich mir aber überlegt, dass ich den Sensor mittels Pflaster festkleben werde und deswegen hatte ich mir ein entsprechendes Pflaster in der Apotheke besorgt. 

Perfekt ! 

Anschließend die App runtergeladen, meine Daten in die Anamnese eingegeben und den Sensor bzw. das Lesegerät gestartet. Nun dauert es 24 Stunden bis zuverlässige Angaben kommen, vorher befindet sich das Gerät in der Kalibrierphase. Der Blutzuckergehalt wird gemessen, ich kann ihn auch abfragen, die Daten vom Kalibriertag gehen aber nicht in meine Auswertung ein, da diese verfälscht sein können. 

Nun muss ich mich die nächsten 14 Tage ein wenig zusammenreißen. Jede Mahlzeit wird in der App notiert, zwischen den Mahlzeiten sollten 2 Stunden Ruhepause liegen und in der Zeit darf ich nur Wasser oder ungesüßten Tee trinken (jedoch keinen schwarzen, grünen oder weißen Tee wegen dem Teein). Vor und nach sportlichen Betätigungen sollten ebenfalls 2 Stunden Pause liegen, was mich sicherlich in den nächsten Tagen vor große Herausforderungen stellen wird, denn Spaziergänge mit dem Hund werden als Sport gewertet (klar, ich bewege mich und habe somit Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. 

So, ich hoffe Ihr konntet mir bis hier hin folgen ?! 

Nun geht es in die Praxis. 

Personalisierte Ernährung ?

– Teil 2 – 

So, hier bin ich wieder. Nach der Hunderunde musste ich erst noch etwas anderes erledigen und dann Abendessen kochen und essen. 🙂 Jetzt geht es weiter ….. 

Wie schon im vorherigen Teil meines Textes beschrieben, muss es etwas mit meinem Blutzuckerspiegel zu tun haben. Es ist ja allgemein bekannt, dass ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel z. B. weniger Heißhunger auf Süßigkeiten verursacht. 

Wie finde ich jetzt heraus, wo mein Problem liegt? Wahrscheinlich gar nicht. Es sei denn, ich kaufe mir ein Messgerät und messe permanent meinen Zuckerspiegel. Wobei ich in dem Fall zwar Messwerte hätte, aber damit wahrscheinlich gar nichts anfangen könnte außer, dass ich wüsste, dass mein Zucker hoch oder niedrig ist. Aber die Werte in Zusammenhang mit meinen Mahlzeiten setzen, das könnte ich nicht. 

Also habe ich die Idee wieder in die Tonne getreten und versuche seit einiger Zeit einfach durch bewusstere Ernährung Gewicht zu reduzieren. Tja ….. man sollte dann nicht unbedingt eine Urlaubsreise machen, denn aufgrund meiner Schottland-Rundreise mit dem Bus habe ich fast 3 kg zugenommen. Angefressenes Urlaubsgewicht geht zu Hause ja schnell wieder weg, oder? Ja, vielleicht wenn man jung (jünger) ist, mit 53 leider nicht mehr. Die Kilos halten sich hartnäckig auf meiner Hüfte. 😦

Im November fliege ich nach Dubai, bis dahin wollte ich noch ein wenig leichter werden, aber das kann ich vermutlich vergessen. 

Vor 2 oder 3 Wochen bin ich dann bei Instagram über eine Werbeanzeige gestolpert, in der es um „personalisierte Ernährung“ ging. Ich habe ein wenig auf der angegebenen Homepage gelesen und gedacht „ah ja, da will wieder jemand etwas an den Mann (oder die Frau) bringen“, eine neue Revolution auf dem großen Markt der Abnehmprodukte. Diese Werbeanzeige fiel mir dann aber öfter auf und ich fing an, genauer darüber nachzudenken. Macht es für meinen Stoffwechsel wirklich einen Unterschied, ob ich Nudeln mittags oder abends essen? Nudeln sind doch Nudeln, oder? Scheinbar nicht. Sympathisch fand ich, dass dort nicht stand, dass man auf Nudeln (Kohlehydrate) verzichten muss, wenn man abnehmen möchte. 

Mein Mann isst morgens zum Frühstück 2 Scheiben Toastbrot mit Marmelade oder Nusspli. Anschließend ist er stundenlang satt. Ich esse Roggenmischbrot, wenn ich 2 Scheiben Toastbrot esse, dann habe ich anschließend gleich wieder HUNGER …. warum wird mein Mann von Weißbrot satt und ich nicht?

Warum mag ich bestimmte Lebensmittel nicht, während andere Menschen sich die Finger danach lecken?

Auf dieser Homepage habe ich 2 Antworten zu diesen Fragen gefunden:
1) es kommt auf den Blutzuckerspiegel an (das war ja auch mein Wissensstand)
2) es kommt auf die Zusammensetzung der Darmbakterien an, denn die entscheiden letztendlich, was der Körper an Nährstoffen aufnimmt und verwertet oder ausscheidet (mein Wissen hierüber war oder ist rudimentär). 

Die Firma bietet natürlich auch entsprechend ein Produkt an, mit dem man – für sich individuell – herausfinden kann, was einem lebensmitteltechnisch gut tut oder nicht. Mittels Sensor auf dem Arm wird über 14 Tage lang konstant der Blutzuckerpegel gemessen, in einer App hält man seine Mahlzeiten fest und andere Dinge wie Nachtschlaf und sportliche Aktivitäten. Mittels Lesegerät wird der Anstieg und/oder Abfall des Blutzuckergehaltes überprüft und zwar in Verbindung mit den verzehrten Mahlzeiten.  Nach der 14tägigen Testphase schickt man das Lesegerät zurück und erhält anhand der Aufzeichnungen nach ca. 1 Woche eine individuelle Auswertung. Ist man zum Frühstück besser Müsli oder Vollkornbrot oder doch Weißbrot und lieber Nudeln zum Mittag oder besser zum Abendessen?

Zusätzlich zur Auswertung der Mahlzeiten in Bezug auf den Blutzuckergehalt, bekommt man eine Auswertung der Darmbakterien (die durch eine Kotprobe ermittelt werden) um festzustellen, welche Bakterien im Darm enthalten sind und wie man sie am besten füttern sollte oder nicht, damit man zu- und/oder abnimmt. 

Hört sich alles total toll an und macht auch Sinn. Ich hab hin und her überlegt, ob ich das machen sollte, so ein Sensor am Arm tut niemandem weh und vielleicht – vielleicht !!! – bringt mich das meinem Wunsch – Gewicht zu verlieren ohne großen Verzicht – ja etwas näher. Im schlimmsten Falle war es eine Erfahrung. Eine durchaus teure Erfahrung, das muss ich zugeben, aber es schadet mir nicht, wenn es dann doch nicht funktioniert – dann behalte ich mein Gewicht, mehr passiert nicht. 

Ich hab mir das Produkt also bestellt und gestern kam das Paket an. Heute habe ich mir den Sensor aufgeklebt und bis morgen früh ca. 10.00 Uhr ist das Messgerät in der Kalibrierphase. Der Sensor braucht 24 Stunden um sich korrekt zu kalibrieren, nachdem er auf meinem Arm angebracht wurde, und ab morgen früh gibt es dann aussagekräftige Ergebnisse. 

Morgen erzähle ich Euch dann ein bisschen mehr – über das Produkt, wie es funktioniert und was ich über mich und meinen Stoffwechsel herausfinde. Meine Testphase geht bis zum 25.08. und dann muss ich das Gerät einschicken zur Analyse meiner Daten. 

Ich finde es heute schon interessant zu sehen, wie mein Blutzuckerspiegel sich nach einer Mahlzeit verändert. 

Um 07.45 Uhr bin ich aufgestanden, da ich für einen Gast in meiner Pension Frühstück gemacht habe. Ich hätte anschließend nochmal ins Bett gehen können, heute ist Sonntag, wollte ich aber nicht. Also habe ich mich mit dem Inhalt meines Paketes auseinandergesetzt, habe die Broschüren gelesen und den Sensor aufgeklebt. Ich habe nicht gedacht, dass mein Mann soooo lange schläft, denn wir haben erst nach 12.00 Uhr gefrühstückt. Ich wollte nicht alleine frühstücken, war dann aber auch wirklich richtig hungrig.

Um 09.56 Uhr habe ich den Sensor aktiviert, dann braucht er 1 Stunde bis er bereit ist. Um kurz nach 11.00 Uhr konnte ich dann die 1. Messung durchführen. 77 mg/dl – das war mein Blutzuckergehalt im nüchternen Zustand. Um 12.12 Uhr haben wir gefrühstückt (das weiß ich auch nur, weil ich die Uhrzeiten in der App festhalten muss). Neugierigerweise habe ich natürlich heute öfter gemessen 🙂

11.07. Uhr – 77 mg/dl
11.16 Uhr – 71 mg/dl
12.02 Uhr  – 75 mg/dl
Frühstück
12.36 Uhr  – 72 mg/dl
12.59 Uhr – 90 mg/dl
13.39 Uhr  – 121 mg/dl –> höchster Anstieg nach dem Frühstück 
14.27 Uhr – 120 mg/dl 
15.12 Uhr –  105 mg/dl
15.51 Uhr –  80 mg/dl
16.38 Uhr  – 76 mg/dl
16.55 Uhr –  62 mg/dl
17.07 Uhr –  61 mg/dl
17.14 Uhr – 59 mg/dl
18.02 Uhr – 55 mg/dl  –> tiefster Punkt (und da war ich ein wenig zitterig)
18.57 Uhr – 80 mg/dl

Abendessen
19.46 Uhr – 110 mg/dl
19.56 Uhr – 148 mg/dl –> höchster Anstieg nach dem Abendessen
21.01 Uhr – 142 mg/dl
21.12 Uhr – 137 mg/dl
21.37 Uhr – 111 mg/dl 

Ich finde es faszinierend, solche Themen interessieren mich brennend. 

Hoffentlich langweile ich Euch nicht. Aber wer es nicht lesen möchte, der kann die Artikel ja zum Glück wegklicken oder die E-Mail löschen. Jetzt bin ich müde, morgen gibt es dann mehr. 

Personalisierte Ernährung ?

Ich bin 53 Jahre alt, 1,58 m groß und wiege .. zu viel für meine Körpergröße. 😀 

In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder den Versuch unternommen, mein Gewicht zu reduzieren. Ich bin nicht der Typ für Diäten, ich möchte mich nicht ständig geißeln und mir Lebensmittel verbieten, weswegen ich noch nicht wirklich eine richtige Diät gemacht habe. Ich habe vor Jahren mal Punkte gezählt, ich habe schon Kalorien gezählt und ich habe einfach mal weniger gegessen. In allen Fällen habe ich abgenommen – aber logischerweise danach auch wieder zugenommen. 

Da ich älter werde und abnehmen somit immer schwieriger, beschäftige ich mich nun schon einige Zeit wieder mit dem Wunsch, abnehmen zu wollen. Aber wie und vor allen Dingen wie ohne Diät? 

Ich habe dann mal folgendes ausprobiert:

Intervallfasten -> 8 Stunden essen, 16 Stunden fasten.
In der 1. Woche hat das wirklich gut funktioniert, kein Frühstück, ab 13.00 Uhr bis 21.00 Uhr essen, anschließend nix mehr. In der 2. Woche habe ich gemerkt, dass ich ohne Frühstück nicht leistungsfähig bin und ich echt nach dem Aufstehen nur noch auf etwas zu essen giere. Mein Gehirn braucht Kohlehydrate! Da ich ein süß-frühstücker bin und nicht mit herzhaftem Essen in den Tag starten kann, habe ich um 13.00 Uhr dann erst mal mein Frühstück nachgeholt, bis 21.00 Uhr normal gegessen und dann wieder bis 13.00 Uhr am nächsten Tag nix mehr. In der 2. Woche habe ich mich gedanklich mit dem zu erwartenden Gewichtsverlust über den Tag gerettet, in der 3. Woche war ich ziemlich gefrustet. Fazit nach 3 Wochen: Gewichtsabnahme von weniger als 0,5 kg und schlechte Laune. Das Abendessen ausfallen zu lassen war keine Option, da ich nicht vor 00.00 Uhr ins Bett gehe und mir der Tag dann, ab dem Mittagessen bis zur Schlafenszeit, zu lange war. 

Ich habe das „low carb“-Konzept ausprobiert, also wenig Kohlehydrate, dafür eiweißreichere  und fettere Lebensmittel und zwischen den Mahlzeiten einige Stunden nichts essen.

Ich kenne jede Menge Leute die sagen, dass sie von eiweißhaltigen Mahlzeiten oder gar einem Eiweiß-Shake stundenlang satt sind. Tja .. ich leider nicht. 😦 Ich brauche Kohlehydrate, ich stehe nach einer eiweißreichen Mahlzeit hungrig vom Tisch auf und könnte kaum 30 Minuten später schon wieder „eine halbe Sau mit Weck“ nachschieben.  

Mengenmäßig esse ich jetzt nicht unbedingt Mini-Portionen, aber ich esse auch keine Berge an Lebensmitteln. Ich bin mit einer 24-cm-Pizza + Beilagensalat beim Italiener gegenüber pappsatt, beim Griechen bestelle ich eine „Senioren“-Portion. Ich koche überwiegend frisch und ohne Convenience-Produkte (Ausnahmen bestätigen die Regel, ich bin keine Heilige 🙂 ). Ich bin kein Frustfresser (im Gegenteil) und ich esse auch nicht aus Langeweile. Meine FitiBit sagt, ich gehe durchschnittlich 12.133 Schritte pro Tag, ich habe ein natürliches Sättigungsgefühl – und trotzdem bin ich zu dick bzw. nehme nicht wirklich ab. 

Meine Unfähigkeit Gewicht zu verlieren, liegt scheinbar nicht alleine am Essen, aber woran denn dann?

Da ich in letzter Zeit mehr in mich hinein höre, sind mir einige Dinge aufgefallen. Nach einigen Mahlzeiten bin ich mitten am Tag fertig für’s Bett, ich rutsche vor Müdigkeit fast von meinem Büro-Stuhl. Nach anderen Mahlzeiten wiederum habe ich extreme Lust auf Süßigkeiten und dann „muss“ ich etwas süßes essen. Seit Jahren wiege ich mich jeden  Morgen (ohne dass ich mich damit stresse) und wenn ich Nudeln esse, habe ich am nächsten Tag durchaus ein Plus von 1,0 kg auf der Waage, manchmal auch 1,5 kg. Hä?? Nudeln lagern im Körper doch kein Wasser ein? Doch, bei  mir scheinbar schon.  Nudeln haben in meinen Augen auch etwas, was „süchtig“ macht – ich kann bei Nudeln viel schlechter aufhören zu essen, als bei Reis oder Kartoffeln. 

Wenn ich mich für ein Thema interessiere, dann recherchiere ich sehr ausgiebig und bilde mir dann (m)eine Meinung. Fakt ist, es muss etwas mit meinem Blutzuckerspiegel zu tun haben. Aber was? Und wie finde ich es heraus?

Manchmal findet die Lösung für ein Problem mich und nicht umgekehrt. 🙂
Ich hoffe zumindest, dass ich das Problem lösen kann. 

Damit der Beitrag nicht zu lange wird, teile ich hier und schreibe (nach dem Hundespaziergang) dann gesondert weiter. Sorry, dass die Einleitung zum Thema lange ist, aber in den nächsten 14 Tagen gibt es täglich dazu nur ein einziges Update. 🙂